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Die Wasserhärte ist ein Maß für die Konzentration der Ionen bestimmter Mineralien (Erdalkalimetalle) im Wasser. Diese Mineralien sind vor allem Calcium und Magnesium und werden auch Härtebildner genannt. Die Wasserhärte des Leitungswasser ist abhängig von der Region, in der das Trinkwasser gewonnen wurde, sowie vom Verfahren der Trinkwassergewinnung (z.B. aus Brunnen oder Talsperren)

Die Wasserhärte hat Einfluss auf die Fischgesundheit und ist daher ein wichtiger Parameter der Wasserqualität. Sie wird traditionell in °dH(deutsche Härtegrade) angegeben, es sind aber auch andere Maßeinheiten gebräuchlich.

GesamthärteBearbeiten

Die Gesamthärte gibt die Summe der Konzentrationen von gelösten Ionen im Wasser an. Dazu gehören auch die Substanzen des Stickstoffkreislaufes, Ammonium, Nitrit und Nitrat

KarbonathärteBearbeiten

Die Karbonathärte wird auch als temporäre oder vorübergehende Härte genannt. Es handelt sich um die Konzentration des Hydrogencarbonat-Anions, das sich im Gleichgewicht mit dem im Wasser gelösten Kohlendioxid, der Kohlensäure befindet. Wird dem Wasser, zum Beispiel durch erwärmen, Kohlendioxid entzogen bilden sich schwer lösliche Verbindunge wie Dolomit und Calcit, die sich als sogenannte Kalkablagerungen bzw Kesselstein absetzen.

Wasserhärte und FischeBearbeiten

Jede Fischgattung hat einen gewissen Toleranzbereich im Bezug auf die Wasserhärte. Goldfische und Karpfen beispielsweise werden optimal zwischen 5,6 und 16,8°dH gehalten.

Weblinks Bearbeiten

Water Hardness and fish health im Forum von Backyard Aquaponics

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