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Dieser Artikel oder Abschnitt basiert auf dem Artikel „Nitrite“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 10.7.2011 (Permanentlink) und steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Nitrite sind die Salze (M+NO2-, M: einwertiges Kation) und Ester (R–O–N=O, R: organischer Rest) der Salpetrigen Säure HNO2. Das Nitrit-Ion hat eine gewinkelte Struktur mit einem Bindungswinkel von 115°.

Vorkommen Bearbeiten

Nitritionen werden im Substrat und im Wasser von Nitritbakterien (Nitrosomonas) durch Oxidation aus Ammoniumionen unter Verbrauch von Sauerstoff gebildet. Sie sind das Zwischenprodukt bei der vollständigen Oxidation des Stickstoffs zu Nitrat (Nitrifikation). Sie entstehen auch unter anaeroben Bedingungen durch bakterielle Reduktion aus Nitrat-Ionen (Nitratreduktase).

Giftigkeit Bearbeiten

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Nitrite sind giftig. Das Nitrition reagiert mit den Eisenatomen in eisenhaltigen Enzymen der Zellatmung sowie des Hämoglobins, wodurch die Fähigkeit zum Sauerstofftransport verloren geht.

Auch für Fische ist Nitrit giftig, wobei eine starke Abhängigkeit vom pH-Wert des Wassers besteht, da nur die Salpetrige Säure durch die Kiemen in den Körper gelangen kann. Die Letale Dosis LD50 (akute Giftigkeit) für Salpetrige Säure liegt für alle Süßwasser-Fischarten übereinstimmend um 0,01 mg/l. Einen weiteren Weg in den Fisch finden Nitrit-Ionen durch einen aktiven Transportmechanismus, der eigentlich der Aufnahme von Chloridionen dient, wenn deren Konzentration im Wasser deutlich unter ca. 15 mg/l liegt.

Nachweis Bearbeiten

Die meisten Wassertest-Sets bieten die Möglichkeit zum Nitratnachweis. Wegen der Giftigeit des Nitrats für unsere Fische, sollte ein Nitrat-Test regelmäßig durchgeführt werden.

Nitrit lässt sich mittels einer Farbreaktion nachweisen. Dazu säuert man die entsprechende Substanz mit verdünnter Essigsäure an und versetzt sie mit wenig Lunges ReagenzWp. Eine Pinkfärbung durch einen Azofarbstoff zeigt Nitrit an.

Diese Farbbildung wird in weiterentwickelter Form auch durch photometrische Messung zur quantitativen Bestimmung von Nitrit z. B. in Wasser verwendet. Sie ist in der DIN EN 26 777 (bis 1993: DIN 38 405 D10) normiert.

Alternativ dazu wird häufig auch das Grieß'sche ReagenzWp, die ebenfalls über eine Azofärbung zum Nitrit-Nachweis funktioniert, verwendet.

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