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Kies
| Dieser Artikel oder Abschnitt basiert auf dem Artikel „Kies“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 11.Juli 2011 (Permanentlink) und steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |

Hinzugefügt von File Upload Bot (Dori)Der Begriff Kies, bezeichnet ein weitverbreitetes Lockersediment. Hierbei handelt es sich um in Fließgewässern rundgeschliffenen kleine Steine, umgangssprachlich Kieselsteine.
Dagegen werden unrunde oder scharfkantige Formen als Schotter bezeichnet.
Die Förderung des Baustoffes Kies erfolgt im Tagebau.
Inhaltsverzeichnis |
Einteilung
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| Kies (G) | Korngröße |
|---|---|
| Grobkies (gG) | 20,0–63,0 mm |
| Mittelkies (mG) | 6,3–20,0 mm |
| Feinkies (fG) | 2,0–6,3 mm |
Für Spezialzwecke erfolgt ein feineres Sieben. Bei Kornfraktionen kleiner als zwei Millimeter spricht man von Sand verschiedener Feinheit, bei Kornfraktionen über 63 Millimeter von Steinen.
Verwendung als Substrat
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Da Kies im Gegensatz zu Humus keine für Pflanzen nahrhaften Stoffe enthält und Oberflächenwasser rasch versickert, wird er in der Natur nur spärlich von Vegetation bewachsen (Magerrasen). Durch kontrollierte Bewässerung und Nährstoffzusammensetzung in Hydrokultur oder Aquaponik eignet er sich aber durchaus auch als Pflanzsubstrat für anspruchsvollere Pflanzen.
Im Vergleich zu anderen Substraten wie z.B. Blähton hat Kies eine hohe Schüttdichte (Gewicht), was bei der Anlage von Beeten und eventuellen Tragwerken berücksichtigt werden muss.
Verwendung im Bauwesen
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Kies stellt für die Bauwirtschaft einen wichtigen Rohstoff dar. Er findet dort Verwendung als Zuschlagstoff in Beton. Reiner Kies besitzt ein großes Porenvolumen und eignet sich daher aufgrund der hohen Wasserdurchlässigkeit auch als Filterschicht für Drainagen in feuchtem Untergrund.
Technische Werte
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- Schüttdichte: 1,44 bis 1,6 t/m³ (trocken)
- spezifische Wärmekapazität: 0,84 kJ/kg·K
Literatur
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- D. Vollenschaar (Hrsg.), Reinhard Wendehorst: Baustoffkunde. 26. Auflage. Vincentz, Hannover 2004, ISBN 3-87870-778-9.
Weblinks
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- Dietmar Meier: Sand-ABC.