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Holzkohle ist ein fester Brennstoff und entsteht, wenn lufttrockenes Holz (auf 13 bis 18 % Wasser getrocknet) unter Luft­abschluss oder ohne Sauerstoff­zufuhr auf 275 °C erhitzt wird (Pyrolyse). Die Temperatur steigt dabei von selbst auf 350 bis 400 °C an (Holzverkohlung, ähnlich der Verkokung von Kohle). Dabei verbrennen die leichtflüchtigen Bestandteile des Holzes. Als Rückstand erhält man neben gasförmigen Zersetzungsprodukten (siehe Methanol) etwa 35 % Holzkohle. Diese schlägt beim späteren Verbrennen keine Flammen und brennt mit einer höheren Temperatur als Holz.[1]

Verwendung als SubstratBearbeiten

Auch wenn das Material eher zu den exotischeren Substraten gehört, kann es als solches eingesetzt werden [2] Geeignet ist normale Grill-Holzkohle (keine Briketts!), die mit der Hand und oder einer passenden Zange auf die gewünschte Körnung zerkleinert werden kann. Um den Eintrag von Staub und Asche in das System zu minimieren. sollte die Holzkohle vor dem Einfüllen mit Wasser gespült werden.

Das Material ist zwar verhältnismäßig günstig, muss aber eben auch zeitaufwändig aufbereitet werden (Spülen, zerkleinern) so dass es in der Praxis nur in kleineren Beeten eingesetzt wird.

Da die Holzkohle porös und mit einer Schüttdichte von ca 450kg/m3[3] sehr leicht ist, neigt sie zum Aufschwimmen in Ebbe-Flut-Systemen.

Berichte,dass Holzkohle den pH-Wert des Wassers anheben sind bekannt, über die Stärke dieser Anhebung wurde aber bisher nichts konkretes bekannt.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Zitat: Holzkohle (Wikipedia)
  2. Bericht im Forum von Backyard Aquaponics
  3. Holzkohle – Eigenschaften und Zusammensetzung (Wikipedia)

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